handbikemovie - der film

Der Film

Weltkarte mit Drehorten


Immer langsam immer schöner
Birgit Lehner auf http://kultur.orf.at über den Film

 
 

Martin Bruch    »handbikemovie« ist eine autobiografische Lebensabschnittsbeschreibung und insofern die logische Weiterentwicklung meines Fotobuches Bruchlandungen.

Seit fünf Jahren bin ich als Handbike-Fahrer täglich und bei jeder Witterung unterwegs.
Bisher habe ich bereits 16.000 km »er-fahren«, zwischen meist geschlossenen Fahrzeugen mit nicht erkennbaren Insassen hinter spiegelnden Scheiben; als langsamer Teilnehmer, besonders bei Steigungen, aber fast gleich schnell bei abschüssigen Strecken erlebe ich die Straße – eine Berg- und Talfahrt – schweigend, einsam, isoliert und amüsiert. Die Perspektive beim Handbike-Fahren, im Freien sitzend – Cabriofahrende haben ein ähnliches Gefühl, allerdings ohne körperliche Anstrengung – ist ungewöhnlich, für mich aber normal.

Martin Bruch auf La Reunion

Seit fünf Jahren bin
ich bei jeder
Witterung täglich unterwegs.

 

   

Die Langsamkeit (5 – 10 km/h), mit der ich mich weiterbewege, neben dem vorbeibrausenden Verkehr; die objektive Gefährlichkeit , die alle sehen, die an mir vorbeifahren; subjektiv sehe ich diese nicht, bzw. spielt sie sich hinter meinem Rücken ab.

Meine Freiheit (trotz massiver Abhängigkeit von den umgebenden Menschen, überhaupt auf die Straße zu kommen) einfach überall hinzufahren, »selbständig – selbstverständlich«.

in Istanbul

Die Perspektive beim Handbikefahren ist ungewöhnlich, für
mich aber normal.

Fahren durch die Stadt, mit dem Handbike – ein Abenteuer, nicht nur rollstuhlmäßig.
Abfahrten von Pässen, schnell spannend, schöne Aussichten.

Menschen treffen, Dialog
zuschauen – miterleben

in Trieste

Menschen treffen,
Dialog – zuschauen, miterleben.

 

 

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