Der Film |
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Immer
langsam immer schöner
Birgit Lehner auf http://kultur.orf.at über
den Film
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| Martin
Bruch »handbikemovie«
ist eine autobiografische Lebensabschnittsbeschreibung
und insofern die logische Weiterentwicklung meines Fotobuches
Bruchlandungen.
Seit fünf Jahren bin ich als Handbike-Fahrer täglich
und bei jeder Witterung unterwegs.
Bisher habe ich bereits 16.000 km »er-fahren«,
zwischen meist geschlossenen Fahrzeugen mit nicht erkennbaren
Insassen hinter spiegelnden Scheiben; als langsamer
Teilnehmer, besonders bei Steigungen, aber fast gleich
schnell bei abschüssigen Strecken erlebe ich die
Straße – eine Berg- und Talfahrt –
schweigend, einsam, isoliert und amüsiert. Die
Perspektive beim Handbike-Fahren, im Freien sitzend
– Cabriofahrende haben ein ähnliches Gefühl,
allerdings ohne körperliche Anstrengung –
ist ungewöhnlich, für mich aber normal.
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Seit fünf Jahren bin
ich bei jeder
Witterung täglich unterwegs. |
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| Die Langsamkeit (5
– 10 km/h), mit der ich mich weiterbewege, neben
dem vorbeibrausenden Verkehr; die objektive Gefährlichkeit
, die alle sehen, die an mir vorbeifahren; subjektiv
sehe ich diese nicht, bzw. spielt sie sich hinter meinem
Rücken ab.
Meine Freiheit (trotz massiver Abhängigkeit von
den umgebenden Menschen, überhaupt auf die Straße
zu kommen) einfach überall hinzufahren, »selbständig
– selbstverständlich«.
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Die Perspektive beim Handbikefahren ist ungewöhnlich,
für
mich aber normal. |
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| Fahren durch die Stadt,
mit dem Handbike – ein Abenteuer, nicht nur rollstuhlmäßig.
Abfahrten von Pässen, schnell spannend, schöne
Aussichten.
Menschen treffen, Dialog
zuschauen – miterleben |
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Menschen treffen,
Dialog – zuschauen, miterleben. |
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